Beate Bahner: Psychiatrie-Skandal Erfindung von „rechter Lügenpresse“

Klägerin Beate Bahner in Psychatrie eingewiesen – Alternative ...

BERLIN Der Fall der Heidelberger Rechtsanwältin Beate Bahner gab bereits zum Anfang einige Rätsel auf, doch nun dreht sich die gesamte Geschichte: die zwangsweise Psychiatrie-Einweisung soll nun nicht mehr korrekt, sondern eine „Erfindung der rechten Lügenpresse“ sein. Doch wie kann das sein? War die ganze Geschichte etwa nur ein Medien-Bluff?

Der Psychiatrie-Skandal rund um die Heidelberger Rechtsanwältin Beate Bahner wird von Tag zu Tag zunehmend kurioser: erst soll die Medizinrechtlerin zwangsweise von der Polizei in den psychiatrischen Trakt des Hochsicherheitsgefängnisses in Heidelberg eingewiesen worden sein, nun soll es sich dabei um bloße Erfindungen der „rechten Lügenpresse“ handeln. Das zumindest sagt die Corona-Anwältin bei einer Rede, welche sie unmittelbar nach der polizeilichen Anhörung am gestrigen Mittwoch (15.04.2020) in Heidelberg abhielt.

Corona-Anwältin in Psychiatrie misshandelt?

Auch wenn die Einlieferung der Corona-Anwältin in die Psychiatrie plötzlich eine „Erfindung der rechten Lügenpresse“ sein soll, bleibt der Rechtsanwältin eine Tatsache wörtlich im Gesicht geschrieben: eine Schramme. Schnell wurde berichtet, Beate Bahner sei bei der „gewaltsamen Einweisung“ in die psychiatrische Klinik des Uni-Klinikums Heidelberg von den zuständigen Polizeibeamten misshandelt worden. Diese Vorwürfe ‚widerlegt‘ die Fachanwältin für Medizinrecht auf ganz kuriose Art.

So erzählt die offenbar an Gedächtnisverlust leidende Anwältin bei ihrer Rede in Heidelberg: „[…] Und dann kursieren da auch wirklich Gerüchte in der rechten Lügenpresse, ich sei von der Polizei misshandelt worden. Aber nein, so ist es nicht. Ich möchte das gerne klar stellen, es war ganz anders: es ist ja tolles Wetter in letzten zwei Wochen [gewesen] und die Neckar-Wiesen sind ja seit zwei Wochen echt rappelvoll. […] Es haben sich ein paar Freunde gefreut, dass ich wieder da bin und haben gefragt, ob wir nicht auch auf die Neckar-Wiesen gehen [wollen] und dann haben die eine Flasche Wein mitgebracht. […] Wir haben halt ein bisschen gesoffen und dann bin ich mit dem Fahrrad zurück gefahren und dann bin ich einfach blöd auf den Kopf gefallen..“

Offenkundig lügt die Heidelberger Rechtsanwältin gerade den Menschen schamlos ins Gesicht, die sich ausschließlich für sie – zudem rechtswidrig – versammelt haben. Dabei leugnet Beate Bahner auch eine Audio-Datei, bei welcher ganz klar ihre Stimme zu erkennen ist und sie erzählt, man habe sie in der Psychiatrie misshandelt. Solche falschen Beschuldigungen können auch für juristische Personen strafrechtliche Konsequenzen haben, was Bahner als Juristin eigentlich wissen sollte.

Zum Abschluss gibt die Anwältin noch einmal zu verstehen:

„Die Polizei, dein Freund und Helfer, würde dies niemals tun.“

Zitat
Rechtsanwältin Beate Bahner am 15.04.2020 in Heidelberg