
Die DFL hat am Donnerstag in einer Mitgliederversammlung ein Organisationskonzept verabschiedet, das ein grundlegendes Regelwerk für die Fortsetzung der unterbrochenen Saison ab Mai liefern soll. Ein bereits im Vorfeld vielfach diskutierter Punkt betrifft die maximale Personenanzahl im Stadion. Schließlich sind Großveranstaltungen bis Ende August verboten.
Das Konzept greife „im Falle der Wiederaufnahme des Spielbetriebs“, betonte Geschäftsführer Christian Seifert in einer Pressekonferenz. Es enthalte „verbindliche Konzepte“ für Bundesliga und 2. Bundesliga, die den Ablauf der Partien innerhalb des Stadions und im Außenbereich regeln. Im Oberhaus seien bei jeder Partie höchstens 98 Personen im Stadion-Innenraum vorgesehen, weitere 115 im Tribünenbereich. Zu den maximal 213 Personen im Stadion kämen im Außengelände je nach Stadion maximal 109 weitere Personen, so Seifert.WERBUNG
► 25 Personen weniger in der 2. Bundesliga
Für die 2. Bundesliga stellen sich die Zahlen etwas geringer dar. 90 Personen im Innenraum, 98 im Tribünenbereich ergeben insgesamt maximal 188 Personen, die sich im Stadion aufhalten dürfen. „Die niedrigere Zahl im Vergleich zur Bundesliga ergibt sich vor allem durch weniger erforderliches Personal für die Produktion des Basissignals“, erklärt Seifert. Es werden also weniger Mitarbeiter benötigt, um die TV-Übertragung zu produzieren. Im Außengelände seien, auch hier je nach Stadionbeschaffenheit, bis zu 82 Personen vorgesehen. Wann der Spielbetrieb wieder beginnt und das verabschiedete Konzept greift, ist noch unklar. Seifert sieht den Spielball bei der Politik.

