AfD-Chef Gauland warnt vor neuer Spaltung durch Diffamierungen

Der AfD-Bundestagsvorsitzende Alexander Gauland beklagt die Diffamierung von Menschen, die gegen die Corona-Maßnahmen protestieren und allesamt mit Rechtsextremisten, Irren und Verschwörungstheoretikern gleichgestellt werden. Dies, und nicht verschiedene Ansichten zur Corona-Krise, würden zu einer gesellschaftlichen Spaltung führen.

Alexander Gauland spricht über Abschied vom AfD-Vorsitz | Politik

In den vergangenen Tagen und Wochen spitzte sich die Lage immer weiter zu. Es wurden nahezu täglich neue Theorien zur Corona-Pandemie verbreitet, darunter auch bestimmte Gerüchte, die ausschließlich gesellschaftliche Panikmache zum Ziel und unglücklicherweise zur Folge haben.

Auch auf Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen mischten sich Rechtsextremisten und andere Extremisten unter die mehrheitlich friedlich demonstrierenden Protestanten und verbreiteten Verschwörungstheorien – dies hatte umfangreiche Kritik von Politik und Behörden eingefahren. Auch wurde die Mehrheit der Demonstranten mit Rechtsextremisten und Verschwörungstheoretikern gemein getan.

Der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland entgegnet diesen Unterstellungen und Verallgemeinerungen. Es gehöre zur Meinungsfreiheit, andere Ansichten aushalten zu müssen, so der AfD-Politiker. «Nicht die Demonstrationen führen zur nun wieder beklagten Spaltung der Gesellschaft, sondern die pauschale Schmähung der Teilnehmer als Rechtsextremisten, Spinner, Wirrköpfe oder Verschwörungstheoretiker.»

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