Schwerst krank kam Anfang April ein 62-jähriger Corona-Patient aus Metz ins Winterberg-Klinikum nach Saarbrücken. Dort überlebte er eine Blutvergiftung und ein Nierenversagen. Jetzt wurde der Mann wieder zurück nach Frankreich gebracht.

Nach fast 40 Tagen hat der letzte französische Corona-Patient das Klinikum Saarbrücken auf dem Winterberg verlassen. Der 62-Jährige war am 1. April per Hubschrauber aus Metz in die saarländische Landeshauptstadt gebracht worden, weil in Frankreich die Behandlungskapazitäten nicht ausreichten, so das Klinikum.
Patient überlebt Blutvergiftung und Nierenversagen
Mit schweren Symptomen musste der Mann in Saarbrücken beatmetet werden. Er habe unter anderem eine Blutvergiftung (Sepsis) und ein intermittierend dialysepflichtiges Nierenversagen überlebt. Für Stationsleiterin Mona Fröhlich sei es laut Klinikum Saarbrücken „wie ein kleines Wunder, dass der Patient jetzt auf dem Weg der Besserung ist“.
Sieben Franzosen auf Winterberg behandelt
Der 62-Jährige wurde nach seiner Behandlung in Saarbrücken schließlich am Montag (11. Mai 2020) nach Metz ins Krankenhaus gebracht. Insgesamt hat das Klinikum im Rahmen der deutsch-französischen Nachbarschaftshilfe nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen sieben Patienten aus Frankreich versorgt.

Der 61-Jährige überlebte neben seiner Corona-Lungenentzündung auch eine Blutvergiftung und ein Nierenversagen. Nun ist er in einem französischen Krankenhaus nahe der saarländischen Grenze untergebracht worden und kann dieses Klinikum hoffentlich bald gesund verlassen.

