Der Fernsehsender „3sat“ hat am Donnerstag eine Wissenschafts-Doku der besonderen Art im TV gebracht: Es geht um Vulven!
«Die weiblichen Genitalien waren lange unerforscht und mit großer Scham behaftet. Im Unterschied zum Penis können die wenigsten eine anatomisch korrekte Vulva oder Vagina zeichnen», führt der TV-Sender auf der eigenen Homepage aus.
Und weil die intime Region des weiblichen Geschlechts scheinbar noch nicht ausreichend erkundet wurde, hat sich der ARD-Fernsehsender dies zur Aufgabe gemacht. So stört es die TV-Produzenten offenbar, dass die Mehrheit der Menschen keine ordentliche Vulva bzw. Vagina zeichnen kann.
Der Sender betont, dass es immense Unterschiede gibt . Demnach würden sich Vulven gerade bei der Größe unterscheiden – bezüglich dieser Aussage berichtet „3sat“ über eine Studie aus der Schweiz, für welche ein Team von fünf Ärzten stolze 657 Muschis abgemessen hat.
«Frauen und Mädchen setzen sich verstärkt mit ihren Vulven auseinander. Das kann zu mehr Selbstbewusstsein und einer befriedigenderen Sexualität führen – oder zu Verunsicherung und einem übersteigerten Schönheitsideal», so der Sender weiter.
Auch klärt der TV-Sender in seiner Doku auf: «Feministinnen verwenden heute vermehrt den Begriff „Vulvalippen“ anstelle von „Schamlippen“, um den Begriff „Scham“ zu vermeiden. Unbehagen und Unkenntnis wirken sich auch auf die Sexualität aus.»
Essbare Vulven? – 3sat zeigt die Vulven-Bäckerin
Neben der Erkundung und Erklärung des weiblichen Geschlechts hat das Fernsehteam von 3sat auch nach kreativen Menschen gesucht, die zum Thema passen … und wer kommt da nicht besser als Vulven-Bäckerin?
► Hier können Sie die Doku nachschauen
Ja, Sie haben richtig gelesen: eine Vulven-Bäckerin! Eine solche Back-Künstlerin hat der TV-Sender gefunden … und diese fertigt tatsächlich essbare Vulven an – besser gesagt Muffins mit Zuckerguss-Glasur in Form einer eindeutigen Vagina!

