Nach dem Angriff auf ein Team von BILD TV am gestrigen Donnerstag (14.05.) hat sich nun auch der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) zu Wort gemeldet – und übt scharfe Kritik an dem Rapper.

Nachdem der Berliner Pöbel-Rapper Sido am gestrigen Donnerstag eine Journalistin und einen Kameramann von BILD attackierte, schaltet sich nun auch der Deutsche Journalisten-Verband ein – und übt scharfe Kritik an dem 39-Jährigen.
„Es gibt keine Rechtfertigung dafür, dass Sido die BILD TV-Journalisten zuerst beschimpft und dann offenbar auch körperlich angegriffen hat“, erklärt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall.
Zu dem Zwischenfall war es vor dem Grundstück des Rappers gekommen, als eine Journalistin und ein Kameramann von BILD TV mit Sido von der Straße aus ein Interview führen wollten. Der Rapper beleidigte das Team als „Dreck“ und „Abschaum“ und wurde dann handgreiflich.
Der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes findet weiter scharfe Worte: „Das ging eindeutig zu weit.“
Überall findet auch, dass niemand gezwungen sei, gegenüber Journalisten ein Interview zu geben – „Ein Nein zu einem Interview drückt man nicht mit Beleidigungen und körperlicher Gewalt aus.“
Bei seinem Total-Ausraster hatte Sido auch eine Journalistin attackiert un dieser das Mikrofon derart gewaltsam aus der Hand gerissen, dass dieses dabei beschädigt wurde. Der DJV-Chef fordert aufgrund dessen zudem die Übernahme der Kosten des defekten Mikrofons – darüberhinaus solle sich Sido öffentlich für seinen Wutanfall entschuldigen.

