Berlin – Nach dem gestrigen Ausraster des Berliner Rappers Sido und dem Angriff von BILD-Journalisten wird geprüft, inwiefern nun gegen den Rapper rechtlich vorgegangen werden kann.

Nachdem der Berliner Rapper Sido Mitte der Woche Corona-Verschwörungstheorien verbreitete, wollte BILD es genauer wissen und mit ihm ein Interview durchführen – doch der Rapper hatte dazu offenbar keine Lust. Doch statt die Situation in Ruhe zu klären und kein Interview zu geben, bedroht und beledigt Sido das Team.
Doch damit nicht genug: Plötzlich rastet der gebürtige Berliner, der bürgerlich Paul Würdig heißt, komplett aus und stürmt durch das Gartentor – dann bedrängt und attackiert er die Journalisten. Bei dem Ausraster entreißt der Rapper einer Reporterin außerdem das Mikrofon, wodurch dieses beschädigt wurde.
Der Axel-Springer-Konzern, zu dem auch BILD gehört, prüft nun rechtliche Schritte gegen den Rapper – unter anderem geht es um Sachbeschädigung und den Angriff auf die Reporter.
In einer heutigen Pressemitteilung hatte auch der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Frank Überall, die Reaktion von Sido scharf verurteilt: „Ein Nein zu einem Interview drückt man nicht mit Beleidigungen und körperlicher Gewalt aus“, so Überall.

