Corona-Anwältin Bahner: Wurde sie in der Psychiatrie misshandelt?

Heidelberg – Corona-Anwältin Beate Bahner ist nach ihrem vermeintlichen Rückzug zurück. In einer Pressemitteilung schreibt sie nun über den angeblichen Alltag in der geschlossenen Psychiatrie.

Rechtsanwältin Beate Bahner: Gegen die Corona-“Tyrannei“ - taz.de
Foto: BILD (Archiv)

Kaum von der Bildfläche verschwunden ist die selbsternannte Corona-Anwältin Beate Bahner plötzlich wieder da. Auf ihrer Internetseite war wochenlang zu lesen, sie würde von einem Kollegen vertreten werden, da sie sich im Urlaub befände.

Doch das stimmt nicht so ganz: Denn statt insgesamt vier Wochen im Urlaub zu verbringen, befand sich die 54-Jährige zum erneuten Mal in der geschlossenen Psychiatrie.

Dort wurde sie nach eigenen Angaben körperlich misshandelt. Wörtlich heißt es in der am Freitag (05.06.) veröffentlichten Pressemitteilung: „Ich erfuhr in der geschlossenen Abteilung mehrfach massive körperliche Gewalt, Knebelung
(sogenannte „Fixierung“) und mehrfache Unterbringung in einem Isolationszimmer.“

Auf Nachfrage von BILD wollte die Fachanwältin für Medizinrecht keine genaueren Angaben zur angeblichen Misshandlung in der Psychiatrie machen. Die LVR-Klinik Köln, in der Bahner untergebracht wurde, bestreitet die Anschuldigungen.

Deshalb musste die Anwältin in die Geschlossene

Kurz gesagt: Eis und Schokobrötchen sind die Ursache!

Anlass für die Unterbringung war der Diebstahl von Speiseeis und
Schokobrötchen in einer Tankstelle in der Kölner Innenstadt, das Umstoßen eines Blumenkübels sowie ein angeblicher Verstoß gegen das
Rauchverbot.

Diese Vorfälle sollen sich in der Nacht des 24. April 2020 ereignet haben. Nun wird erneut gegen die Anwältin ermittelt, die sich bisher in allen Verfahren selbst verteidigte.