Köln – In der Nacht auf Sonntag (7. Juni), ist eine Auseinandersetzung in einer Wohnung in Brühl-Pingsdorf eskaliert. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, hat dabei ein 58-Jähriger lebensgefährliche Stichverletzungen erlitten.

Noch ist laut Polizei Köln unklar, ob es sich bei der Tatwaffe um ein Messer gehandelt hat. Nachbarn hatten den lautstarken Streit im zwölfstöckigen Wohnhaus gehört und besorgt die Polizei gerufen.
Polizeibeamte nahmen kurz darauf zwei Männer (44, 46) vorläufig fest, die sich zum Tatzeitpunkt in der Wohnung aufgehalten hatten. Die Kriminalpolizei Köln hat eine Mordkommission eingerichtet.
Nach BILD-Informationen soll Alkohol eine große Rolle gespielt haben. Beide Tatverdächtige sollen betrunken gewesen sein.
Messerattacke in Brühl: Mann stellt sich auf Polizeiwache
Den Einsatz schildern Polizei und Staatsanwaltschaft wie folgt: Wenige Minuten nach Mitternacht wurde die Polizei über den Notruf auf die Konfrontation in dem Mehrfamilienhaus an der Straße Im Bungarten hingewiesen.
Am Tatort hielt sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte neben dem Verletzten auch der 44-Jährige Wohnungsmieter auf.
Polizei Köln: Tatmotivation noch unklar
Der zunächst flüchtige 46-Jährige stellte sich kurz danach als Tatbeteiligter auf der Polizeiwache in Brühl.
„Das genaue Tatgeschehen und die Tatmotivation sind noch unklar“, erklärt ein Kölner Polizeisprecher zum Fall. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags dauern an.

