Ausschreitungen bei Demo in Köln: AfD-Politiker mit Polizeischutz durch die Menge

Köln – Bei Rangeleien zwischen Demonstranten und Polizisten vor dem Gürzenich am Sonntagvormittag sind zwei Menschen laut Polizei leicht verletzt worden.

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Die beiden jungen Männer hatten mit ungefähr hundert Mitstreitern gegen eine AfD-Versammlung protestiert, die heute im Gürzenich stattfindet.

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Einer der beiden soll einen Polizisten von hinten gestoßen haben, berichtete eine Polizeisprecherin. Als Beamte ihn überwältigten, erlitt er leichte Verletzungen am Kopf.

AfD trifft sich im Kölner Gürzenich: Polizeischutz

Die Demonstranten riefen Parolen gegen Nazis, einige von ihnen gingen AfD-Mitglieder auch körperlich an, wenn diese sich den Weg durch die Menge in den Saal bahnen wollten. Immer wieder griff die Polizei ein und begleitete die bedrängten Personen in den Gürzenich.

Demo gegen AfD: Auch Kölns Bürgermeisterin Scho-Antwerpes dabei

Die Mehrzahl der Demonstranten war friedlich. „Rechts muss abgewählt werden“, forderte einer. „Nazis braucht kein Mensch auf der ganzen Welt.“

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Auch Kölns Erste Bürgermeisterin Elfie Scho-Antwerpes (SPD) stand mit einer Regenbogenfahne in der Hand seit 8.30 Uhr vor den Absperrgittern am Gürzenich. „Braun passt nicht zu Köln“, sagte sie. „Wir wollen die hier nicht.“