Demo in Köln: SPD-Oberbürgermeisterin marschiert mit Antifa

Köln – Die Kölner Oberbürgermeisterin Elfie Scho-Antwerpes (SPD) ging bei der Demo in Köln ebenfalls gegen Rassismus auf die Straße. Allerdings mit der gewaltbereiten Antifa!

Wegen Trump-Forderung: 'Die Linke' solidarisiert sich mit Antifa

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd herrschen in den USA wütende Proteste. Doch nicht nur dort: Auch in Deutschland solidarisieren sich zahlreiche Menschen mit dem an quälender Polizeigewalt getöteten Afroamerikaner.

Darunter die Kölner SPD-Oberbürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, die am heutigen Sonntag gemeinsam mit Tausenden anderen Menschen auf die Straße ging, um gegen Polizeigewalt und Rassismus zu demonstrieren.

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Allerdings nicht mit der breiten Masse, sondern mit einer bestimmten Gruppe von Demonstranten: Hand in Hand marschierte die SPD-Politikerin mit Aktivisten der gewaltbereiten Antifa. Dazu hielt sie eine Regenbogenflagge sowie Fahnen von SPD und Antifa in der Hand.

Doch muss das sein? Kann man sich mit einer gewaltbereiten Schläger-Truppe solidarisieren, wenn man gleichzeitig auf der Straße ist, um gegen Gewalt zu demonstrieren?

Kein Einzelfall in der Politik

Das Parteifunktionäre gemeinsame Sache mit linksextremen Gruppierungen oder Organisationen machen, ist in Deutschland kein Einzelfall. Nicht zuletzt sorgte die Wahl der Linke-Politikerin Barbara Borchardt zur neuen Verfassungsrichterin von Mecklenburg-Vorpommern für erhebliche Kritik.

Anlass zur Aufregung war die Tatsache, dass auch Borchardt offenkundig mit Linksextremisten marschiert. Die Linke-Politikerin ist außerdem Gründungsmitglied der Antikapitalistischen Linken, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird.