„Schlag den Star“ – Skandal um Kommentator-Spruch beim TV-Duell Meis gegen Becker

Lilly Becker hat sich solidarisch mit der Anti-Rassismus-Bewegung gezeigt, die nach dem gewaltsamen Tod vom Afroamerikaner George Floyd durch einen Polizisten auch in Deutschland heute Tausende Menschen auf die Straßen gezogen hat.

Sylvie Meis und Lilly Becker treten bei „Schlag den Star" gegeneinander an.

Rassismus-Skandal bei „Schlag den Star”: Zuschauer wegen Kommentator-Spruch entsetzt

Bei der ProSieben- Show „Schlag den Star“ präsentierte sie sich mit dem Hashtag „blacklivesmatter“ (zu Deutsch: schwarze Leben zählen) auf ihren Armen. Ein starkes Statement!  Doch der Kommentator der Show, Ron Ringguth, löste mit einem (unbedachten) Spruch massenhaft Empörung bei den Zuschauern aus. Was war passiert?

Apropos Statement: Gleich zu Beginn der Show sorgte der Kommentator Ron Ringguth für Kritik.

Bei dem Spiel „Tinger“ brachte der Kommentator einen blöden Spruch über den toten Afroamerikaner George Floyd. Gleich zu Beginn des Spiels beschwerte sich Lilly Becker darüber, dass ihre Schutzbrille beschlägt: „I can’t see“, sagte sie (zu Deutsch: Ich kann nichts sehen).

Das kommentierte Ringguth mit: „Nicht I can’t breathe, sondern I can’t see…“. Dabei waren „Ich kann nicht atmen“ die letzten Worte von George Floyd, der bei einer Festnahme von einem Polizisten mit dem Knie zu Tode gedrückt wurde.

Für den geschmacklosen Spruch hagelte es beispielsweise auf Twitter massenweise Kritik. Zahlreiche User machten ihrem Ärger Luft, forderten zum Teil sogar seine Entlassung. Der Sender entschuldigte sich prompt bei den Zuschauern.

Letztlich entschuldigte sich Ron Ringguth dann live beim Publikum. Offenbar war auch ihm zu Ohren gekommen, dass sein Spruch für viel Unmut, Empörung und Wut gesorgt hatte…