George Floyd: Polizei in Los Angeles untersagt vorerst Würgegriff

USA – Seit Tagen kommt es in Washington, New York und anderen US-Metropolen zu Demonstrationen gegen Polizeigewalt, Rassismus und soziale Ungerechtigkeit. Auslöser war der Tod George Floyds (†46) nach einem Polizeieinsatz in Minneapolis. Einer von vier beteiligten Beamten drückte ihm minutenlang sein Knie in den Nacken. Alle Bitten des Afroamerikaners, ihn atmen zu lassen, ignorierte er.

Ein Screenshot des Videos zeigt, wie George Floyd mit dem Knie zu Boden gedrückt wurde.

Diskussionen rund um das Thema Rassismus und Polizeigewalt wurden wieder entfacht. Nicht nur in den USA. 

George Floyds (†46) dramatischer Tod sorgte für einen weltweiten entsetzten Aufschrei. Sein verzweifelter Hilferuf  „I can’t breathe“ (Ich kann nicht atmen) wurde zur Kampfansage von Tausenden wütenden Demonstranten gegen Rassismus.

Diese Wut entlädt sich allerdings nicht nur durch friedliche Demonstrationen auf den Straßen. Vermehrt kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei, Brandstiftungen und Plünderungen. Für viele verständlich. 

Der amerikanische Präsident Donald Trump (73), wie auch seine Gouverneure, wirken mit der derzeitigen Situation überfordert.  Drohungen von Militäreinsätzen gegen Demonstranten wurden schon ausgesprochen.

Über alle weiteren Entwicklungen halten wir Euch hier auf dem Laufenden.