
Heftige Abfuhr für die Fahrer-Feuerer!
Spieler-Berater Stefan Backs hat ordentlich gegen Schalke ausgeteilt. Der Agentur-Boss, der u.a. Schalke-Torwart Alexander Nübel (23) betreut, reagierte damit auf die Bestätigung des Revierklubs, 24 teilweise schon seit Jahren beschäftigte Fahrer von Nachwuchsspielern „aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen“ gekündigt zu haben.
„Das macht wenig Hoffnung, dass sich durch die Corona-Krise mittelfristig am Profifußball etwas ändert. Und es macht zudem deutlich, dass einige Vereine in Sachen Kommunikation auf Kreisliganiveau agieren. Wenn überhaupt“, so Backs in einer Stellungnahme am Sonntag auf der Internetseite seiner Firma.

Backs schrieb vom „riesigen Druck, dem die Verantwortlichen der Vereine“ ausgesetzt seien. „Maximales finanzielles Risiko zu gehen, um die sportlichen Ziele zu erreichen. Dafür müssen dann auch schon mal die Geringverdiener dran glauben.“
Nübel-Berater rechnet mit Schalke ab
Zudem bezeichnete es der Berater in diesem Zusammenhang „als nicht unbegründet“, dass viele Spieler beim Thema Gehaltsverzicht aufgrund der Corona-Krise gezögert hätten.
Backs über den bevorstehenden Transfermarkt: „Es ist schwer vermittelbar, dass von dem Geld, auf das ein Spieler verzichtet, ein direkter Konkurrent verpflichtet wird.“
Vor ihm hatte es bereits Bayern-Weltmeister Thomas Müller (30) erklärt, er halte es für „ein bisschen paradox“, „wenn man immer über Neuzugänge spricht und gleichzeitig Gehälter eingespart werden“.

