
Bonn – Schlimmer Unfall im Einsatz: Samstagmorgen verunglückte ein Streifenwagen auf dem Landgrabenweg in Beuel. Die Beamten kamen vom Münsterplatz in der City, wo ihnen ein Körperverletzungsdelikt gemeldet worden war.
Ein 17-Jähriger, der offensichtlich betrunken war, hatte die Angabe seiner Personalien verweigert. Im weiteren Verlauf trat und spuckte er nach den Polizisten, die daraufhin Pfefferspray einsetzten. Der Beschuldigte wurde schließlich fixiert und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Auf dem Weg ins Polizeipräsidium passierte es. Während der 17-Jährige auf der Rückbank weiterhin aggressiv war, um sich trat und die Polizisten bespuckte, kam der Streifenwagen gegen 3.45 Uhr aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab.
Das Polizeiauto touchierte einen am Fahrbahnrand aufgestellten Blumenkübel und schleuderte anschließend gegen eine Straßenlaterne.
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Bei dem Aufprall zogen sich die beiden Polizeibeamten und der 17-jährige Beschuldigte Verletzungen zu. Nach erfolgter Erstversorgung vor Ort wurden die drei Verletzten mit Rettungstransportwagen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert.
Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand werden die verletzten Personen am Montag (15. Juni) wieder nach Hause entlassen.
Aus Neutralitätsgründen hat das zuständige Verkehrskommissariat 1 der Kölner Polizei die Ermittlungen übernommen. Ein Alkotest hatte bei dem 17-Jährigen einen Wert von rund 1,3 Promille ergeben. Für ihn wurde die Entnahme von Blutproben zur Beweissicherung angeordnet.
Die Unfallaufnahme war bereits durch ein Unfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Köln durchgeführt worden. Nach den ersten Feststellungen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren 10.000 Euro.

