
HafenCity – Nachdem die Hamburger Kultkneipe „Zwick“ bei einer Party so ziemlich alle Corona-Auflagen ignoriert hatte, verurteilte Innensenator Andy Grote (SPD) dies als „größtmöglichen Verstoß“. Nun ist der Politiker selbst wegen einer Feier in die Kritik geraten.
Der Sprecher des Senator dementiert dies. „Die anonym verbreiteten Gerüchte sind unwahr“, heißt es in einer Stellungnahme. Eine Party habe nicht stattgefunden. Es habe ein lockeres Zusammentreffen im anliegenden Bereich eines Gastrononomiebetriebs gegeben, das eher den Charakter eines Stehempfangs hatte.
Die großzügigen räumlichen Verhältnisse und ein mitgenutzter Außenbereich habe in Verbindung mit der reduzierten Personenzahl die Einhaltung der Abstandsregeln zu jedem Zeitpunkt ermöglicht.
Über den Abend verteilt seien rund 30 Personen dort gewesen. „Aufgrund der Fluktuation waren jedoch regelmäßig nur rund 15 Personen gleichzeitig in der Räumlichkeit anwesend“, so der Sprecher. Der Rahmen sei bewusst so gewählt worden, dass alle geltenden Corona-Bestimmungen eingehalten werden konnte.
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Und was sagt der Senator selber über den Abend? Andy Grote gegenüber BILD: „Wenn der Eindruck entstanden ist, dass hier mit den geltenden Bestimmungen nachlässig umgegangen wurde, dann bedauere ich das sehr. Rückblickend wäre es besser gewesen, auf dieses Zusammenkommen zu verzichten.“

