Köln: FC-Finanzchef kündigt schnelle Transfers an

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Köln – Der FC vor einem kniffligen Transfer-Sommer. Finanziell ist der Klub nicht auf Rosen gebettet, hat Stand jetzt ohne den abwanderungswilligen Birger Verstraete noch 36 Spieler unter Vertrag.

Am Sky-Mikro kündigte Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle (45) Bewegung im Kader an. „Wir werden in den nächsten Tagen die eine oder andere Geschichte verkünden, was Transfers angeht.“

Auch ihm ist klar, dass der Kader reduziert werden muss. „Wir brauchen vor allen Dingen einen leistungsfähigen Kader. Wir wissen dabei natürlich auch, dass 35 oder 36 Profis nicht leistungsfördernd sind.“ Der erste dürfte, wie hier berichtet, der Belgier Birger Verstraete sein.

Allerdings plant der 1. FC Köln in der neuen Saison mit einem größeren Kader, um die drohenden Belastungen der neuen Saison aufzufangen. „Es ist schon jetzt klar, dass viele englische Wochen auf uns zukommen. Da kann ein größerer Kader schon von Vorteil sein. Wie groß, dass muss die sportliche Leitung entscheiden.“

Sportchef Horst Heldt (50) und der Kaderplaner Frank Aehlig basteln seit Wochen an einer schlagkräftigen Truppe für die neue Saison. Allerdings hatte Heldt unlängst die Erwartungen an die neue Spielzeit tiefstmöglich nach unten geschraubt: „Auch in der nächsten Saison geht es für uns nur um den Klassenerhalt.“

1. FC Köln setzt auf die Jugend

Und da wird man viel auf eigene Talente setzen, Youngster wie Tim Lemperle (18) und Robert Voloder (18)  sollen genauso fest zum Kader gehören wie Ismail Jakobs (20), Noah Katterbach (19) und Jan Thielmann (18), die in dieser Saison bereits viele Spielminuten sammeln konnten.


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Potenzielle Einnahmequellen wären ein Verkauf von Jhon Cordoba (27) oder Sebastiaan Bornauw, Heldt bemüht sich um eine Weiterverpflichtung von Mark Uth (28) und redet auch mit Toni Leistner (29). Jorge Meré ist seit Wochen nicht mehr im Kader, könnte nach Spanien verliehen werden, um seinen in sich zusammengefallenen Transferwert wieder aufzupäppeln.

Wehrle: Kein Wechsel nach Schalke

Einen Wechsel wird es aber nicht geben. Das kolportierte Schalker Interesse an Wehrle, von Sky-Reporter Ecki Heuser noch einmal aufgebracht, brachte den FC-Finanzchef zu einer emotionalen Reaktion:  „Ecki, was soll ich hier verkünden?

Ich habe Vertrag bis 2023 und wer mich kennt, der weiß, dass ich den sehr gerne erfülle.“