Kölner Hauptbahnhof: Mann (35) wird zusammengeschlagen – danach zückt er Schere

blutige Rache am Kölner Hauptbahnhof

Scherenangriff

Köln – Aufruhr direkt am Eingang des Kölner Hauptbahnhofs am Montagvormittag: Um kurz nach 10 Uhr wurde dort ein 35-jähriger Mann attackiert. Kurz darauf schien der Fall erledigt, doch das vermeintliche Opfer hatte mit dem Täter noch nicht abgeschlossen – und wollte sich auf brutale Weise rächen!

Bereits beim ersten Angriff, kurz nach 10 Uhr, war die Bundespolizei am Hauptbahnhof alarmiert worden. Am Eingang des Hauptbahnhofs sei es zu einem gefährlichen Angriff gekommen. Ein 21-jähriger Mann hatte ohne erkennbaren Grund einen anderen Mann zu Boden gerissen und auf ihn eingeschlagen.

Doch der Fall schien schnell erledigt: Zwei Zeugen des Vorfalls griffen beherzt ein und trennten die beiden Streithähne. Fall vorbei? Von wegen! Unvermittelt griff das Opfer, ein 35-Jähriger, in seinen Rucksack und zog das „Werkzeug” heraus, mit dem er Rache nehmen wollte: eine Schere!


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Kölner Hauptbahnhof: 35-Jähriger rastet mit Schere in der Hand aus

Blind vor Wut lief er hinter dem ursprünglichen Angreifer her und versuchte, mit der Schere auf ihn einzustechen. Die Aktion hätte für den 21-Jährigen mit schlimmen Verletzungen enden können. Doch der junge Mann hatte Glück, konnte den Stichen ausweichen und blieb unverletzt.

Schlecht für die beiden Männer: Ihre Taten wurden nicht nur von Zeugen gegenüber der Polizei bestätigt, sondern auch die Videoauswertung belegt den Vorfall eindeutig. Der Tatverdächtige, der mit einer Schere angriff, wird am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Körperverletzung ein.

Bereits am Sonntagmorgen (28. Juni) war der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Köln ein Erfolg gelungen. Beamte hatten am Ausgang eine Frau kontrolliert und sie aufgrund eines vorliegenden Fahndungsfotos erkannt. Die 39-Jährige war nach einem Freigang aus einer psychiatrischen Klinik nicht zurückgekehrt und wurde durch die Polizei Limburg gesucht.

Am Freitag (26. Juni) hätte die 39-Jährige in die Klinik nach Hadamar zurückkehren sollen. Da sie jedoch nicht erschien, wurde sie im polizeilichen Fahndungssystem als entwichene Strafgefangene ausgeschrieben.