
Saarbrücken – Im Rahmen von Präventionsmaßnahmen sollen die Beschäftigten der Fleischindustrie im Saarland auf Corona getestet werden. Das kündigte das Gesundheits- und Umweltministerium am Dienstag (30. Juni) an.
Etwa in Nordrhein-Westfalen haben sich erst kürzlich rund 1.550 Arbeiter des Fleischverarbeiters Tönnies mit dem Coronavirus infiziert. Um solch einen Ausbruch im Saarland zu verhindern, soll es hierzulande zu Testungen der Beschäftigten der Fleischindustrie kommen.
In diesem Zusammenhang sagte Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU): „Die vermehrten Ausbrüche in der Fleischindustrie in anderen Bundesländern haben uns gezeigt, dass wir hierauf ein besonderes Augenmerk richten müssen“. Bislang gebe es im Saarland keine bekannten Fälle in der Fleischindustrie.
„Bei den Testungen der Beschäftigten auf das Coronavirus SARS-CoV-2 werden sowohl Personen mit Werkverträgen als auch die Stammbelegschaft getestet“, so das Saar-Gesundheitsministerium. Die saarländische Landesregierung möchte damit etwaigen Ausbrüchen zuvorkommen.
Bachmann betonte: „Corona ist noch nicht vorbei“. Man müsse weiterhin sehr „wachsam und umsichtig“ mit dem Thema umgehen. Bisherige Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen sollen daher aufrechterhalten bleiben – im privaten und beruflichen Umfeld. Dazu zählten Abstand, Hustenetikette, Mund-Nasen-Bedeckung sowie Handhygiene.

