Tierschützer stoppen Tiertransporter vor Corona-Tönnies in NRW

Mehrere Transporter wurden vor dem Schlachtbetrieb in Weißenfels gestoppt.

Weißenfels – Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros haben vor dem Schlachthof in Weißenfels an die Verbraucher appelliert, ihr Konsum- und Essverhalten zu ändern.

Umso weniger Nachfrage nach tierischen Produkten bestehe, desto mehr könne gegen Ausbeutung von Menschen und Tieren und für bessere Lebensbedingungen getan werden, sagte eine Sprecherin des Vereins am Donnerstag. 

An der Aktion vor dem Schlachtbetrieb beteiligten den Angaben der Aktivisten zufolge 45 Menschen.

In Absprache mit der Polizei seien Transporter vor dem Tor angehalten worden, um sich über die Bedingungen in den Fahrzeugen zu informieren. „Denn kein Tier geht freiwillig in einen Schlachthof. Und in jedem Schnitzel hat einmal ein Herz geschlagen“, sagte die Sprecherin. 

Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. (Berlin) engagiert sich nach eigenen Angaben für eine vegane Lebensweise und mehr Rechte für Tiere. 

Etwa 45 Aktivisten versammelten sich.

Der Schlachthof in Weißenfels (Burgenlandkreis) gehört zum Fleischkonzern Tönnies (Nordrhein-Westfalen).