Ottweiler: Saar-Polizei rettet Hund aus überhitztem Auto

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Ottweiler (Saar) – Die Polizei in Neunkirchen musste am gestrigen Samstag (25. Juli) einen Hund befreien, der in einem Auto eingeschlossen war. Dem Tier drohte der Hitzetod.

Die Beamten wurden am Nachmittag alarmiert, dass sich in der Ottweiler Innenstadt ein Hund in einem Pkw mit geschlossenen Scheiben befand. 

Als die Beamten an der Örtlichkeit ankamen, entdeckten sie auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs den größeren Hund. Alle Fenster des Autos waren geschlossen und zum Teil bereits angelaufen.

Der Wagen stand auf einem Stellplatz, auf dem er vollständig den Sonnenstrahlen ausgesetzt war. Wie die Polizei berichtet hatte das Tier, bei dem es sich vermutlich um einen American Bulldog handelte, sichtlich Probleme zu atmen. 

Um den Pkw herum hatte sich bereits eine Menschenmenge gebildet. Der Halter und Besitzer des Fahrzeuges war allerdings telefonisch nicht zu erreichen. An der Wohnanschrift des 32-Jährigen aus Ottweiler öffnete niemand die Haustür. Mutmaßlich hielt er Mittagsschlaf!

Die Polizei musste daher, um das Leben des Hundes zu retten, die Scheibe des Pkw einschlagen. So konnte der Vierbeiner aus dem Fahrzeug befreit werden. Anwohner brachten dem Tier Wasser und versorgten es.

Allerdings war sein Zustand derart kritisch, dass der Hund nicht mehr stehen konnte. Er musste über den Tiernotruf und das Kreisveterinäramt in Obhut genommen und behandelt werden. 

Im Verlauf der Maßnahmen stellte sich heraus, dass der sich der Hundehalter in seiner Wohnung aufgehalten hatte. Er gab an, weder die Nachbarn noch die Polizei gehört zu haben. Warum er den Hund im verschlossenen Auto zurückgelassen hatte, erklärte er nicht. Die Polizei prüft nun sämtliche möglichen Verstöße gegen den 32-Jährigen unter anderem gegen das Tierschutzgesetz.