
Saarbrücken/Wadgassen – Bei einer Suche mit Leichenspürhunden in einem Wald bei Wadgassen haben sich noch keine Hinweise auf die sterblichen Überreste eines mutmaßlich vor 29 Jahren getöteten Mannes ergeben.
Die Suche mit den Hunden hatte am 17. August begonnen und soll bis mindestens Ende dieser Woche weitergehen.
Die Suche nach den sterblichen Überresten eines mutmaßlich vor 29 Jahren getöteten Mannes geht in einem Wald bei Wadgassen weiter. „Die Grabstelle, die wir ja suchen, haben wir bisher nicht finden können“, so ein Sprecher der Polizei zu BILD. Noch bis mindestens Ende der Woche soll die Suchaktion weitergehen.
Um mögliche Veränderungen des Erdreiches zu finden, hatten Polizisten das rund 300 Quadratmeter große Gelände zuvor mit Stöcken untersucht. Experten des Bundeskriminalamtes hatten an verschiedenen Stellen Bodenproben entnommen – nun seien die Spürhunde gezielt im Einsatz.
Laut Sprecher sind zwei Hunde vor Ort, so der Sprecher: Die Vierbeiner seien in der Lage, je nach Wetter und Temperatur rund 20 Minuten am Stück zu suchen. Dann aber bräuchten sie eine Pause.
Nach neuen Hinweisen soll die Leiche des im September 1991 verschwundenen Mannes (27) aus Völklingen in dem Waldgebiet vergraben worden sein. Vor wenigen Wochen hatte die Polizei drei tatverdächtige Männer im Alter von 53 bis 55 Jahren verhaftet.
Die Deutschen mit den heutigen Wohnorten Heusweiler und Riegelsberg im Saarland sowie Berlin stehen im Verdacht, den Mann in dem Wald im Kreis Saarlouis umgebracht und die Leiche anschließend dort vergraben zu haben.

