
Köln – Mal wieder Bomben-Alarm in Köln! Bei Sondierungsarbeiten ist am Dienstag (1. September) in Köln-Müngersdorf eine Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.
Konkret soll es sich laut Angaben der Stadt Köln um eine englische Zehn-Zentner-Bombe mit Langzeitzünder handeln. Der Sprengkörper muss schnellstmöglich unschädlich gemacht werden. Eine Entschärfung ist aber nicht möglich, die Bombe muss kontrolliert gesprengt werden. Das soll noch am Dienstag passieren.
▶ Letztmals war in Köln Mitte Juli eine Bombe gefunden und entschärft worden, damals in Zollstock.
Wie die Stadt mitteilt, werden sofort alle Gebäude rund um den Fundort evakuiert. Die weitere Evakuierung soll vom Fundort aus nach außen erfolgen. Der endgültige Bereich der Evakuierung wird noch bestimmt. Ein erster Klingelrundgang ist bereits gestartet worden.
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FUNDORT: WALTER-BINDER-WEG
Der Walter-Binder Weg startet etwa an der KVB-Haltestelle „Rhein-Energie-Stadion” und zieht sich in Richtung der Kleingarten-Anlage Köln-Braunsfeld. Der Fundort befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Aachener Straße, wenige hundert Meter vom Stadion entfernt.
▶ Von den notwendigen Evakuierungen sind etwa 4.100 Menschen betroffen. Im Rhein-Energie-Stadion ist die Anlaufstelle für die Anwohner eingerichtet worden, die von der Evakuierung betroffen sind.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort. Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Wann der Blindgänger unschädlich gemacht wird, steht noch nicht fest.

