Tödlicher Messerangriff in Zweibrücken: Neue Details von Staatsanwaltschaft

Female police officer keeps her hand on her weapon. Polizei is the german word for police

Zweibrücken (Saar) – Zweieinhalb Wochen nach einem tödlichen Streit in Zweibrücken, bei dem ein 40-Jähriger ums Leben kam, hat die Staatsanwaltschaft neue Ergebnisse ihrer Ermittlungen mitgeteilt.

Am gestrigen Donnerstag hat die Zweibrücker Staatsanwaltschaft über den aktuellen Erkenntnisstand zum tödlichen Streit in der Rosenstadt informiert. Bei dem Vorfall am 17. August hatte ein 34-Jähriger seinen Nachbarn (40) mit einem Messer tödlich verletzt.

„Die Vernehmung der Zeugen ist weitgehend abgeschlossen“, so die Staatsanwaltschaft. Es habe sich bestätigt, dass zwischen dem Beschuldigten und seiner Mutter am Tag der Tat ein verbaler Streit stattgefunden hat. Dabei sei es jedoch nicht zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen beiden Personen gekommen.

Bezüglich der Mitgliedschaft des Beschuldigten in einer rechtsextremen Vereinigung beziehungsweise der Teilnahme an einer Versammlung einer solchen Organisation dauerten die polizeilichen Ermittlungen noch an.


Zweibrücken: Messerstecher ersticht Nachbarn – Staatsanwaltschaft mit neuen Details


Die Staatsanwaltschaft: „Die Prüfung, ob sich der Beschuldigte insoweit strafbar gemacht hat, ist Gegenstand eines gesonderten Verfahrens“ – in jedem Fall soll der Messerstecher Mitglied der rechtsextremen Organisation „Nationaler Widerstand“ gewesen sein.

Sogenannte Umfeldermittlungen hätten zudem ergeben, dass der beschuldigte 34-Jährige sein bestehendes Arbeitsverhältnis in diesem Jahr von sich aus gekündigt hat. Der Tote soll bei Untersuchungen einen Blutwert von 1,36 Promille aufgewiesen haben.